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Nun stehe ich wieder hier.

Tage des Ausstiegs,

nicht geplant und doch so vertraut.

Tage des Zwiespalts,

dem Leben so nah und doch so fern.

Tages des Erinnerns, Zweifelns und Fragens.

 

Kein KINDscher Staub,

in welcher Richtung auch immer.

Kein Zeichen, kein Ruf und auch keine Antwort.

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Ich sitze in einem Garten mitten in Deutschland.

Sitze hier mitten im Grünen.

Ich kann frei atmen.

Keine Limousinen mehr.

Und auch keine Männer, die dafür zahlen, mich für ein paar Stunden zu besitzen.

Wie gern säße ich hier mit Chris an meiner Seite.

Wünschte so sehr, er könnte mit mir im Grünen sitzen.

Im Licht.


wünsche ich mich ab und zu immer noch. Den Sprung ins Glück habe ich nicht geschafft. Um von einem „noch nicht“ zu reden fehlt es mir noch immer an der nötigen Zuversicht. Mir stellt sich die Frage, ob meine Ideale zu hoch gesteckt sind. Ideale die für mich als erfüllbar erscheinen, letztlich jedoch nur Ideale bleiben, die zu erfüllen wohl niemand im Stande zu sein scheint. Oder aber derjenige, der die Erfüllung zu bringen fähig ist, versteckt sich gut auf dieser Welt. Hat sich nicht oder vielmehr noch nicht zu erkennen gegeben. Die Hoffnung jedoch keimt weiter in mir und die Möglichkeit, dass sie gar Wurzeln schlagen könnte, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Ein Lächeln, das gut tut und zu einem Lachen wachsen will. So sehr wachsen will und sich nach außen kämpft, sodass ich spüren kann, wie ab und zu die Lust zu leben in mir aufflammt. Die Lust auf ein Dasein auf der Sonnenseite des Lebens. Lust auf pure Freude am Leben. Auch heute schaue ich in den Spiegel, erkennen kann ich mich nur selten. Zu oft wechseln die Gesichter die mir entgegen treten. Sehnsucht spiegelt sich in meinen Augen. In diesen meinen Augen. Noch immer liebende Augen.

Der Wunsch lebt in mir fort, mich in ein vollgetanktes Auto zu setzen und zu fahren bis der Tank leer ist. Mit oder ohne Beifahrer, mit oder ohne Rückkehr. Ganz gleich. Wird es eines Tages dazu kommen? Eine Frage, auf die ich lange Zeit keine Antwort wusste und viel zu lang dachte, dass es keine Antwort geben könne. Doch so ist es nicht. Die Antwort war schon immer da. Tief in mir begraben. Ich habe mich nur vor der Wahrheit gescheut. Die Tankleerfahrt steht kurz bevor. Nach all den Jahren des Suchens habe ich so vieles gefunden. Ich habe mich gefunden und ich habe das Nein entdeckt. Meine ganz eigene Botschaft des Glücks ist in meinem Verstand eingezogen und dieser überzeugt in diesen Tagen mein Herz. Lange Zeit war ich davon überzeugt, nur mit einem Mann an meiner Seite glücklich werden zu können. Meine Liebe wollte atmen und dies war der Grund für meine Sehnsucht nach einer glücklichen Beziehung. Einer Beziehung, wie ich sie nie erleben durfte. Nun suche ich nicht mehr. Bin des Suchens müde und so, wie mein Suchen entschläft, so erwacht ein ganz neues Gefühl. Ich begreife meine Liebe als Kraft. Eine Kraft so stark, dass sie mich hinausträgt. In weite Ferne trägt. Ich werde ihrem Ruf folgen und mit ihr ziehen. Es wird eine weite Reise geben und ein großes Abenteuer. Meine Kraft wird Wurzeln schlagen, in einem Land der Wunder.


Nichts auf dieser Welt ist von  Bestand. Alles  hier bewegt sich. Menschen kommen und Menschen gehen. Was bleibt, sind Erinnerungen. Fetzen, die mich füllen und füllen.


Kleine Herzensbotschaft

Ein Garten ist wie gelebte Poesie. Großmutters Garten war ihre oder vielmehr der Inbegriff der Poesie meines Vaters. Poesie eines Mannes, der mal Vater und mal Feind war. Eines Mannes, der mir mal fremd und mal nah war. Und doch ist es dieser Garten, der uns in Poesie ein Stück näher brachte.

Grünes Pflaster auf die Beziehung zwischen Dir und mir.

„Harmonie und Balance sind die wichtigsten Eigenschaften im Leben.“ Worte meines Vaters. Worte, in denen  viel Wahrheit liegt. Es bewegt mich, so etwas von ihm zu hören. Nach all den Jahren seiner vergeblichen Suche nach Harmonie und Balance. Nach all den Jahren, in denen er alles daran setzte, Harmonie und Balance aus unserem Leben zu verbannen, von uns fern zu halten.

Was auch war, Ich liebe Dich.

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