Ganz frisch. Ganz frei. Ganz viel Spass. Ganz neue Sparte. Abenteuer liegt in der Luft.

 

Gehe auf Reisen mit Pascal und seinem Gefährten Monsieur Tinte. Entdecke mit ihnen eine Welt voller Abenteuer und Gefahren. Die zweite Welt wartet auf Dich. Lass Dich vom Hallenland und dessen Herrscher Falfan in den Bann ziehen. Fliehe vor den Waldhunden Nebelingens. Mach Dich auf die Suche nach Gaal, dem Gelehrten von Langnachten und entschlüssel das Rätsel um den Sternenstaub in Ewigtagen.

Ist die Tinte erst einmal getrocknet, so wirst du verstehen, welche Geschichte die deine ist. Füller, Tinte und Fantasie. Alles was du noch benötigst, ist eine Heimstatt. Einen geschützten Raum. Nur du bist dort und er hütet dein Geheimnis. Er ist Anfang und Ende deiner Reise ins Reich des Falfans. Nur du kannst in dieses verborgene Land gelangen. Einem Ort so magisch und fremd, dass du stets zu träumen glaubst. Eine Welt voller Wunder, die du nie vergessen wirst.


Kleine Vorschau:

Es ist Nacht und vor dem Fenster tanzen die ersten Schneeflocken dieses Winters. Es ist still und friedlich in diesem kleinen Zimmer. Nur ein schwaches Licht im hintersten Winkel ist zu sehen. Seine Quelle liegt unter einer Bettdecke verborgen. Es schimmert durch sie hindurch. Ein kleiner leuchtender Deckenberg, in dessen Innern Pascal sitzt. Hier im Berg herrscht kein Winter. Hier gibt es weder Schule noch Eltern. Hier fühlt er sich sicher und unbeobachtet. Er ist das Zentrum des Berges. Ein kleiner Junge, gerade zehn Jahre alt geworden, im Pyjama und mit einer Brille auf der Nase, die ihm viel zu groß zu sein scheint. Man könnte meinen, dass sie ihm jeden Moment von der Nase rutscht. In der einen Hand hält er eine Taschenlampe und in der anderen einen blauen Füllfederhalter. Er funkelt im Licht der Lampe, als sei er aus Sternenstaub gemacht. Vor dem Jungen liegt ein dickes Notizbuch. Es ist aufgeschlagen und auf dem Papier steht ein Name geschrieben. Falfan.

Pascal liest diesen Namen. Wie ein Echo hallt er durch seine Gedanken. Die wenigen Buchstaben beginnen vor seinen Augen zu tanzen. Das große ‚F‘ fällt nach unten und schlägt Purzelbäume, das kleine ‚a‘ schießt nach oben und hangelt sich wie ein kleines Äffchen an der Blattkante entlang, hängt am Haken und lässt sich baumeln. Das ‚l‘ fällt in die Waagerechte und beginnt einen wilden Tanz mit dem ‚f‘. Das zweite ‚a‘ trennt sich vom ‚n‘ und steigt unsichtbare Stufen hinab, während das ‚n‘ ein kleiner Angsthase zu sein scheint und von Pausen unterbrochen im Zickzack über das Blatt hastet. Wie hypnotisiert starrt Pascal auf sein aufgeschlagenes Notizbuch und ist wie gebannt vom Tanz der Buchstaben. So sehr er sich auch bemüht jeden einzelnen von ihnen im Auge zu behalten, es will ihm einfach nicht gelingen. Sechs Buchstaben, die sich voneinander entfernen. Jeder für sich scheint ein Eigenleben zu besitzen. Auf und ab. Hin und her. Seine Augen begannen zu tränen, ihm wurde schwindelig und was die tanzenden Buchstaben anbelangt, so bildeten sie nun einen Kreis. Schneller, immer schneller zogen sie ihre Bahnen und so entstand aus ihrem Tanz ein Wirbel. Schnell, rasant und sogend. Pascals Deckenberg begann zu beben. Der Wirbel wurde stärker und stärker und zog an ihm wie ein gefräßiges Monster. Pascal starrte in das Maul des Ungetüms, starrte in den Wirbel hinein. Er stemmte beide Arme rechts und links von seinem Notizbuch gegen die Matratze seines Bettes. Mit aller Kraft versuchte er sich im Deckenberg zu halten. Seine Brille rutschte ihm von der Nase und verschwand vor seinen Augen im Notizbuch. Seine Haare flatterten im Wind und sein Pyjama wollte es der Brille gleich tun und sich der rätselhaften Kraft des Buchstabentanzes ergeben. So sehr er sich auch anstrengte, es gelang ihm nicht, sich dem Sog zu entziehen. Sein Kopf wurde schwerer und schwerer und kam den Wirbel immer näher. Ehe er sich versah, blickte er tief in den Schlund hinein. Seine Arme immer noch gegen die Matratze gestemmt war sein Kopf bereits im Notizbuch verschwunden. Pascals Angst wuchs ins Unermessliche und er fing an um Hilfe zu schreien. Seine Arme begannen zu zittern und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis er sich nicht mehr würde halten können. Er schrie und weinte und dann ließ er einfach los. Im Nu verschwand er ganz und gar in diesem Wirbel. Die Buchstaben vollzogen nun ihren irrsinnigen Tanz mit ihm. Tanzten mit ihm immer tiefer hinein. Tief hinein ins Unbekannte.

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Preview zu Falfan – Auszug aus Kapitel 5

Falfan ist der Herr des Hallenlandes. Ein Reich unter den Wäldern Nebelingens, am Ende der zweiten Welt. Riesige Säulen tragen den Himmel dieses dunklen Reiches. Sie ragen so weit nach oben, dass ihr Ende nicht auszumachen ist. Zwei Völker leben in dieser unwirklichen Welt. Zum einen die Randländer, ein friedliebendes Volk. Die Menschen Randlands sind hilfsbereit und reinen Herzens, liebreizend aber auch ängstlich. Zum anderen leben die Mittländer in Hallenland. Ein Volk der Krieger und die Diener Falfans. Sie sind es, die den Randländern das Fürchten gelehrt haben. Sie leben in ständiger Angst vor Falfans Zorn und den Bedrohungen durch die Mittländer. Einst waren die Randländer und Mittländer ein Volk. Doch als Falfans Herrschaft immer düsterer und grausamer wurde, teilte es sich in zwei Stämme. Zwei Stämme, die so verschieden sind wie Licht und Schatten.

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