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Preview Straßenrand

Von der Ewigkeit des Wartens

Kapitel:


| Spielball der Gezeiten |

Wer glaubt die Innere Welt hätte kein Gewicht der irrt. Innere und äußere Welt stehen in einer Art Symbiose zu einander und wir sind so etwas wie die Diplomaten und sind ständig genötigt zwischen beiden Welten zu vermitteln.

***

| Soy y siguen siendo el putino |

Die Vergangenheit schwieg nie so ganz. In regelmäßigen Abständen pumpte er Blut in unsere Romanze und hielt sie so am Leben. Er schrieb mir Karten und Emails, er rief mich in unregelmäßigen Abständen an. Er schickte mir Fotos und ließ mich so an seinem Leben teilhaben. Das Schwelgen in Erinnerungen ist durchaus auch mit Freude verbunden. Es ist nun zehn Jahre her, als wir uns zum ersten Mal begegnet sind. Zehn Jahre, in denen so unwahrscheinlich viel passiert ist. Zehn Jahre, gesättigt mit schweren Stunden, Blut und Tränen. Und doch ist es auch schmerzhaft, den Beginn unserer Romanze zu erinnern. Spricht sie doch die Sprache einer ganz anderen Welt. „Schmerzhaft“ hat so viele Bedeutungen. Denke ich an jene zwei Wochen im Süden, so schmerzt mich die Erinnerung an seine Leidenschaft, seine Küsse, an das Leben in seinen Augen. Ich vermisse es, seine Haut zu spüren und von seinem Atem gestreichelt zu werden. Ohne es zu wissen, lebte mein Herz all die Jahre ein Stück weit bei ihm in der Sonne. Und er trug es mit Freuden durchs Leben. Trug mich mit sich durch Andalusiens Licht.

[…]

***

| Lied dumpfer Töne |

Der Tod eines Weggefährten. Verlust und Erlösung einer einsamen Seele. Chris. Sein Lächeln ist mir noch heute ein Stück weit Trost wenn die Tage nicht finsterer sein können. Ein kleines Lächeln. Traurig und sanft zugleich. Nur selten war es zu erkennen und viel zu selten sah ich Glanz in seinen Augen. In diesen großen, traurigen Augen.

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| Stein des Lichts |

Entscheidend ist der erste helle Stein. Ich bin mir sicher er wird der hellste von ihnen sein.

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| Krumm |

Diese Nacht hält mir einen Spiegel vor. Ich will aus dem Fenster sehen, will die Stadt bei Nacht sehen und ihre Lichter deuten, doch mein Blick fällt auf mich selbst.

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| Lass uns das Schweigen brechen |

Mein Blick schweift in die Dunkelheit. Die Geräusche sind andere, wenn die Nacht alles verschluckt. Nachtlicht. Das Gefühl ist ein anderes. Nachtmelodie.

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| Kleine Finger |

| Energie und Liebe |

| Authentisch |

| Weiße Lilie im Dunkel |

| Der Wechsel der Jahreszeiten |

| Mond |

| Ade |

| Blaues Tor |

| Vom alten Trott bleibt nur wenig |

| ’n Körper wie ’n Atlas |

| Die perfekte Schneeflocke |

| Auch Höflichkeit hat ihre Grenzen |

| Zeit der Besinnung |

| Die Art und Weise der Liebe |

| Orthodox in Liebe |

| Ein hübscher Sack voller Probleme |

| Das Deckenmonster und Monsieur Tinte |

| Von der Fähigkeit zu sehen |

| Wann wird mein Herz… |

| Oft stand ich mit dem Rücken zur Straße |

| Am Abgrund des Weges |

| Umhüllende Paralyse |

| Wenn kleine Teufel wachsen… |

| …und Dämonen fliegen lernen |

| Turm schwerer Gesänge|

| Streunener Kater |

| Blauer Donnerstag |

| 50/50 |

| Makel |

| Lebensfragen |

| Punkt Null |

| Amorphobisch |

| Herzensfresser |

| Heute die Berliner Maske |

| Lachen tut weh |

| Blueberry Muffin |